Einladung zu einer Bürgerinformationsveranstaltung

Auf dem Weg zur Energie- und Wärmewende spielt der Ausbau der regionalen Windkraft für den Energiedienstleister badenova eine zentrale Rolle. Dieser Überzeugung sind auch die Kommunen Fischerbach und Haslach. Sie denken über den Bau eines interkommunalen Windparks nach. Um Bürgerinnen und Bürger über die Nutzung von Windkraft sowie die Eckdaten des möglichen Vorhabens transparent zu informieren, hatten die beiden Kommunen zusammen mit badenova Interessierte zu einer Bürgerinformationsveranstaltung eingeladen.

Die Präsentation der Informationsveranstaltung können Sie hier öffnen.

Als regionales Unternehmen in kommunalem Besitz ist badenova fest in Baden verankert und bekannt dafür, die Energiewende durch den Ausbau der Erneuerbaren konsequent voranzutreiben. Stets im engen Dialog mit den Kommunen vor Ort, auf Augenhöhe, wertschöpfend, mit der Region – für die Region. Ziel des Unternehmens ist es, bis 2035 klimaneutral zu sein und gut ein Gigawatt erneuerbare Erzeugungskapazität zu betreiben. Knapp ein Drittel, nämlich 300 Megawatt, sollen dabei neu gebaute Windkraftanlagen in der Region beisteuern.

Grüne Energie für den Ortenaukreis
Die Idee für den Bau eines Windparks im Kinzigtal entwickelten die Kommunen Fischerbach und Haslach gemeinsam mit badenova, um den Windkraftausbau gezielt voranzutreiben. In einer gemeinsamen Abendveranstaltung wollen badenova und die beiden Kommunen Bürgerinnen und Bürger in der Region nun transparent über das Projekt informieren, aktiv einbinden und eine Entscheidungsgrundlage schaffen. Alle Interessierten sind hierzu sehr herzlich eingeladen. Auch die beiden Bürgermeister Thomas Schneider (Fischerbach) und Philipp Saar (Haslach) unterstützen das Vorhaben und freuen sich auf den Austausch. Sie sehen den interkommunalen Windpark als einmalige Chance, die Energiewende vor Ort voranzutreiben und die Kommunen für die Zukunft energiesicherer zu machen. Beide Kommunen sind derzeit dabei, sich auf den Weg zur Klimaneutralität zu machen. Das Projekt sehen beide Bürgermeister daher als herausragende Möglichkeit, hierzu einen großen Beitrag zu leisten.


Zum Windprojekt
Die vorläufigen Eckpunkte des Windparks sind echte Ausrufezeichen: bis zu 21 Megawatt Nennleistung sollen die Anlagen in Summe bieten, das entspräche rund 36 Millionen Kilowattstunden grünem Strom pro Jahr. Somit könnte der Windpark bilanziell über 20.000 Personen dauerhaft mit regional produziertem, erneuerbarem Strom versorgen, das ist mehr als Fischerbach und Haslach zusammen benötigen.
Auf dem Gemeindegebiet von Fischerbach und Haslach sollen nach derzeitigem Planungsstand drei Anlagen gebaut werden.
Realisiert würde das Projekt durch die badenova Tochter badenovaWÄRMEPLUS. Die Voraussetzungen für den interkommunalen
Windpark sind vielversprechend, zumal die neue Generation der Windanlagen mit Nabenhöhen um 175 m, einem Rotordurchmesser um 170 m sowie einer Gesamthöhe um 260 m für die Region geradezu prädestiniert ist. Potenziell könnten damit über 15.000 Tonnen CO2 eingespart werden.
Eine Beteiligung der Bürger am Projekt über eine Bürgerenergiegesellschaft und ein regionales Bürgerstromprodukt wird
von den Beteiligten vorgesehen. Ebenso können sich die Kommunen ähnlich wie in Hausach und Oberwolfach beim Nachbarwindpark
Hohenlochen an der Projektgesellschaft beteiligen.

Weitere Informationen zu den Windprojekten von badenova gibt es unter badenovawaermeplus.de/wind.


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